Kann mal bitte jemand Stopp sagen?

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Hättest du gerne einen Knopf, den du drücken kannst, wenn deine Gedanken sich unaufhörlich drehen und dir das Leben zur Hölle machen?

Drehst du am Rad und findest den Ausstieg nicht? Ging es dir gerade noch ganz gut und plötzlich, wie aus heiterem Himmel, ist das ungute Gefühl wieder da und zieht dich herunter?

Du bist nicht deine Gedanken. Dein Verstand hat nur eine Referenz, die Vergangenheit. Doch du bist sehr viel mehr, als das was du über dich denkst.

Negative Gedanken sind eine schlechte Gewohnheit und lassen sich umlenken – und ich rede jetzt nicht von der rosaroten Brille.

Gib dir selber täglich die Chance, die beste Version von dir zu werden. Aufräumen beginnt im Kopf!

Räum‘ den Kopf auf statt die Wohnung.

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Das hört sich doch viel versprechend an. Lassen wir Byron Katie, die The Work kreiert hat, zu Wort kommen.

„Die ganze Welt wird Ihnen sagen, Sie sollten nicht schlampig sein. Das ist unsere Religion. Doch so sehr uns die Vorstellung »Ich sollte nicht schlampig sein« auch straft, Erfolg ist ihr nicht beschieden. Ein schlampiger Geist führt ein schlampiges Leben. Es ist hoffnungslos, wenn Sie versuchen, Ihre Wohnung, Ihr Büro, Ihren Schreibtisch aufzuräumen. Aber wenn Sie Ihr Denken aufräumen, bleiben Ihr Büro und Ihre Wohnung mühelos sauber. Sie arbeiten an Ihrem Geist, und Ihr Leben wandelt sich.“ (Byron Katie – Arbeit und Geld).

Schau‘ dich um. Das, was du siehst, ist ein Abbild deines Inneren. Bist du klar im Kopf und in deinen Gedanken, wirst du mühelos den ersten Schritt Richtung Ordnung gehen und auch kein Problem damit haben, diesen erfreulichen Zustand zu erhalten.

Das ist der Grund, weshalb ich das Aufräumen vor Ort mit dem Aufräumen im Kopf – The Work – so erfolgreich kombiniere. Zuerst muss der Gerümpel aus deinen Gedanken verschwinden, der Nebel lichtet sich und du weisst plötzlich sehr genau, wo es für dich lang geht. 

Für Menschen, die gerne aufgeräumter wären, jedoch lieber keinen Coach in ihren eigenen vier Wänden möchten oder nicht die Möglichkeit haben, einen externen Berater an ihren Arbeitsplatz einzuladen, für die funktioniert das Coaching perfekt übers Telefon. 

Dein Glück liegt einen Gedanken entfernt.

Was kaum jemand über mich weiss …

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Als Wunder (griechisch θαῦμα thauma) gilt umgangssprachlich ein Ereignis, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären kann, so dass es Verwunderung und Erstaunen auslöst. Es bezeichnet demnach allgemein etwas Erstaunliches und Außergewöhnliches. (Wikipedia)

In meiner Coachingausbildung hatten wir die Aufgabe aufzuschreiben, was andere auf keinen Fall über einen wissen dürften. Etwas, das uns so was von peinlich und unangenehm ist, uns beschämt, dass wir am liebsten nie wieder darüber nachdenken, geschweige denn jemandem davon erzählen möchten. 

Schon Einstein wusste, dass wenn sich andere Ergebnisse einstellen sollten, es neue Handlungen braucht. Was war naheliegender, als mit meiner eigenen Methode The Work das Thema anzuschauen. Und da es ziemlich kniffelig ist, sich selber an den Haaren aus dem berühmten Sumpf zu ziehen, überliess ich die Begleitung durch meine Geschichte, die Vorurteile über die nicht buchenden Kunden, das fehlende Geld, meine Schuldgefühle, weil ich es nicht auf die Reihe kriegte, egal, wie sehr ich mich angestrengt hatte, und vieles mehr einem versierten Kollegen. Ich investierte in mich selbst und startete eine Coachingserie, offen für alles, was dabei herauskommen sollte.

Und so viel ich schon an diesen Themen gearbeitet habe, es kommt immer wieder die Herkunftsfamilie zum Vorschein, und die hat allerhand zu bieten :-).

Aber ich wollte ja etwas zum Thema Wunder erzählen und was kaum jemand über mich weiss bzw. nach diesem Posting müsste es dann eher heissen wusste.

Vor einigen Jahren bemerkte ich, dass mein Gehör nachlässt, das ist sehr unangenehm und beängstigend, wenn frau noch nicht mal 50 ist. Ich habe es sehr lange verdrängt, bis ich eines Tages ein Referat vergeigt habe, da ich die Fragen der Zuhörenden nicht richtig verstand. Ok, einmal nachfragen ist ja drin, aber auch dann kamen nur Bruchstücke davon in meinem Hirn an. Ich gab dann irgendeine 08/15-Antwort, was ja gar nicht meine Art ist und auch meiner Kompetenz zu dem Thema keine Genüge tat. Und ein weiterer Effekt war, dass ich ohne Punkt und Komma redete, das Fragen stellen bis ans Ende herauszögerte und die armen Leute total zutextete. Es hätte eine meiner wertvollsten Referenzen werden können, doch das Feedback kam postwendend. Professionell, höflich und knallhart. Das war der Punkt, wo ich mich entschied, mich dem Problem zu stellen und mir Unterstützung zu holen.

Seit ich nun in der beschriebenen Coachingserie bin, fühlt sich nicht nur mein Business viel leichter und entspannter an, ich höre plötzlich Dinge, von denen ich nicht wusste, dass es sie gibt. Zum Beispiel haben wir eine antike Pendeluhr. Bevor die Stunde schlägt, macht sie ein kurzes Bimmelgeräusch, das habe ich gestern das erste Mal gehört. Oder meinen Wecker, der morgens im oberen Stockwerk läutet, weil ich ihn vergessen habe abzustellen. Bislang rief mein Schatz mir zu: „Du, dein Wecker läutet.“ Doch heute Morgen war er nicht da, der Schatz; ich stand in der Küche und hörte ein Geräusch – meinen Wecker!

Mir war schon länger klar, dass es für mich darum geht, nach innen zu hören – und genau das machen wir mit The Work. Und dass sich oft etwas in einem Bereich verändert, den wir gar nicht aktiv anschauen, wusste ich aus eigener Erfahrung auch. Doch es zu erleben zu einem Handicap, das ich schon so lange mein Eigen nenne und zu dem ich nicht mehr glaubte, dass ein Fortschritt (in die positive Richtung notabene) möglich wäre, das ist mein ganz persönliches WUNDER, das ich mit dir teilen möchte. ❤

∆ Aufgeräumt denken ∆

Gottesfürchtig & sexy soll sie sein!

Sex

Das hat mein Vater vor Jahrzehnten in einem Bekanntschaftsinserat unter der Rubrik „Er sucht Sie“ aufgeschnappt. Und da wären wir doch wieder voll im Trend. Sex ist eines der grossen Tabuthemen und kaum zu einem anderen haben wir so hohe Ansprüche – an uns selbst und den anderen. Erzeugen Druck und das macht unglücklich; beide.

Was wir so alles gerne wären und hätten, welche Gipfel es zu erklimmen gilt, wie oft und wie lange es dauern soll. Die Sorge um die Figur. Die Stellung soll nicht nur orgasmusfreundlich sein, nein auch noch gut ausschauen, sexy wirken.

Was geht dir durch den Sinn, wenn du das obige Bild siehst und dich an dein letztes Mal erinnerst. Beliebt sind Überzeugungen wie:

  • Ohne vaginalen Orgasmus bin ich keine richtige Frau.
  • Hoffentlich schaut er nicht auf meine dicken Oberschenkel!
  • Ich habe es satt, ihm etwas vorzuspielen.
  • Mein früherer Partner hatte das viel besser drauf.
  • ….

Die Liste lässt sich beliebig ergänzen – und darauf möchte ich hinaus – hinterfragen. Geht uns nebst diesen unbewusst ablaufenden Gedanken noch die Wäsche durch den Kopf, die in 10 Minuten fertig sein wird, das Kind, das durch die Türe kommen könnte oder das Telefon, das läuten wird, na bravo! Und schon sind wir wieder voll weg von uns, hin zu den anderen, dem Umfeld, der Umgebung.

Hier findest du eine Anleitung, wie du The Work selber ausprobieren kannst, wenn du einen einzelnen Satz anschauen willst. Und falls du ein Arbeitsblatt ausfüllen magst und nicht weiterkommst, ich begleite dich gerne. Und egal, welche Methode du wählst, such dir zuerst eine ganz konkrete Situation, an die du dich gut erinnern kannst, darf auch gerne etwas zurückliegen, beantworte die Fragen immer aus diesem Moment heraus, die Umkehrungen ebenso.  Anfangs ist es oft einfacher, einen Satz zu nehmen, der sich auf die andere Person bezieht, es sind aber auch Ich-Aussagen möglich.

Viel Spass damit!

Wie finde ich stressvolle Gedanken?

Oder anders gefragt, was verspreche ich mir davon, wenn xy eintritt?

Falls du dich schon gewundert hast, wie ich immer die Sätze finde, hier ein Beispiel. Gestern Abend um 23:26 h hatte ich einen Impuls, schnappte mir Block und Stift, die immer neben meinem Bett liegen.

Eben war der Gedanke durch meinen Kopf geschwirrt, dass es doch an der Zeit wäre, mal endlich im Lotto zu gewinnen, und zwar so richtig fett.

Ich habe mir darauf hin ein Mail geschickt und die Sätze heute morgen handschriftlich ergänzt. Damit mache ich jetzt eine Work :-). Und falls mich während des Workens die Muse küsst, und speziell unter Frage 3 noch andere Überzeugungen auftauchen, schreibe ich sie mir separat auf – und mache weiter bei meinem ursprünglichen Satz.

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Wenn dich deine Sätze nicht soooo spektakulär dünken, dann das ist auch ein Lieblingsspiel unseres Verstandes, uns abzulenken, damit wir schon gar nicht beginnen, Bekanntes zu hinterfragen.

Also lieber halb perfekt als gar nicht gestartet.

Frage 1: Ist das wahr?
Frage 2 : Kann ich mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?
Frage 3: Wie reagiere ich, was passiert, wenn ich den Gedanken glaube?
Frage 4: Wer oder was wäre ich ohne diesen Gedanken?
Umkehrungen + je 3 Beispiele, wie das in der Situation, wo ich das gedacht habe, stimmen könnte

Bild

Byron Katie live auf Ihrem Bildschirm.

Am Mittwoch, 2. September 2015, von 19 bis 20 h (Schweizer Zeit), können Sie live dabei sein, wenn Byron Katie Fragen beantwortet zum Thema Arbeit & Geld. Hier geht’s zu den Detailinfos, die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist auch nicht nötig – einfach die Seite im obigen Link anklicken, kurz bevor es los geht. Viel Freude damit.

Und Sie wissen ja, Ihr Glück liegt einen Gedanken entfernt.