Weniger ist mehr, so heisst es zumindest.

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Ich habe diese Erfahrung vor vielen Jahren machen dürfen. Als perfektionistisch veranlagtes Wesen habe ich die Hausarbeit oft bis zum vermeintlich idealen Moment hinausgezögert, um dann möglichst alles aufs Mal erledigen zu wollen. Tja, mit dem eher ernüchternden Ergebnis, dass ich an besagtem Tag nichts, aber gar nichts tat. Mein Motivationspegel war bei gefühlten minus irgendwas.

Dann gab mir ein Coach einen guten Tipp: Statt auf den perfekten Augenblick zu warten, um z.B. den ganzen Wäscheständer abzuräumen und alles fein säuberlich zusammengelegt in den Schrank zu versorgen, „durfte“ ich pro Abend nur eine Kategorie Wäsche anrühren. Also z.B. Socken zusammenlegen und versorgen. Und dann aufhören, aufhören!!! Morgen nur Slips, übermorgen nur die T-Shirts etc. Auch wenn es nur zwei Kleidungsstücke pro Abend waren, ich musste aufhören und mich beherrschen.

Das Ergebnis war erstaunlich, statt die Wäsche – wie früher – zwei ganze Wochen hängen zu lassen, ohne sie anzurühren, war ich nach einer knappen Woche fertig. Das Ganze schien mir zuerst etwas suspekt: „Wegen zwei Paar Socken fang‘ ich doch gar nicht erst an…“.

Probieren Sie’s aus und erzählen Sie mir von Ihren Erfahrungen.

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